Programm und Ergebnisse



Am 4. Dezember 2001 fand in Düsseldorf die Tagung

Perspektiven der Nachhaltigkeitsberichterstattung: Inhalte, Formen, Nutzen

statt. Veranstalter waren das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW), imug Institut für Markt- Umwelt - Gesellschaft, das Öko-Institut sowie das Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg (ifeu). Kooperationspartner war die Henkel KGaA als Mitglied von "econsense - Forum Nachhaltige Entwicklung"

Dienstag, 4. Dezember 2001

9.30 Empfang und Anmeldung

Plenum
10.00 Begrüßung
Jens Clausen, IÖW
Dr. Wolfgang Gawrisch, Henkel KGaA und Vertreter von econsense - Forum Nachhaltige Entwicklung

10.15 Die freiwillige Berichterstattung zur Nachhaltigkeit aus Sicht der Bundesregierung
Peter Franz, Referatsleiter Bundesumweltministerium

10.35 Die weltweite Entwicklung der Nachhaltigkeitsberichterstattung
Ph.D. Allen White, Geschäftsführer des Global Reporting Initiative, Boston, USA
Beitrag "Global Trends in Sustainability Reporting" als pdf (262 KB)

10.55 Die Nachhaltigkeitsberichterstattung in Deutschland
Dr. Raimund Medrisch, Leiter Kommunikation BMW AG und Vertreter von econsense - Forum Nachhaltige Entwicklung
Beitrag "Die Nachhaltigkeitsberichterstattung in Deutschland" als pdf (547 KB)

11.15 Die Bedeutung der Nachhaltigkeitsberichterstattung für eine nachhaltige Entwicklung
Prof. Dr. Werner Wild, BUND AK Wirtschaft und Finanzen
Beitrag als pdf (104 KB)

11.35 Moderierte Vorstellung der Arbeitsgruppen durch Kurzstatements
Moderation: Ingo Schoenheit, imug

12.30 Mittagspause mit Imbiss

13.30 Arbeitsgruppen

Arbeitsgruppe 1
Optimale Wirkung erzielen - Unternehmensspezifische Gestaltung versus Standardisierung
Fallbeispiel Henkel KGaA
Rainer Rauberger, Henkel KGaA,
Beitrag "Experience with Sustainability Reporting at Henkel" als pdf (373 KB)
Dr. Frauke Druckrey, VCI, Allen White, GRI.
Moderation: Jens Clausen, IÖW
Die Wirkung von Nachhaltigkeitsberichten steht im Mittelpunkt dieser Arbeitsgruppe. Wo die Möglichkeiten und Grenzen einer Standardisierung der Berichterstattung liegen und ob eine solche Standardisierung Impulse für die Weiterentwicklung von Indikatoren setzt, wird am Beispiel der Chemiebranche diskutiert.

Arbeitsgruppe 2
Form und Medien von Nachhaltigkeitsberichten
Fallbeispiel Otto Versand
Achim Lohrie, Otto Versand;
Beitrag "Der Nachhaltigkeitsbericht: Ein Medium erfolgreicher Unternehmenskommuntikation" als pdf (124 KB)
Sabine Braun, Akzente Kommunikationsberatung München;
Beitrag "Der Nachhaltigkeitsbericht: Ein Konzept für die Zukunft?" als pdf (11 KB)
Dr.Ludwig Glatzner,BUND Arbeitskreis Wirtschaft und Finanzen.
Moderation: Ingo Schoenheit, imug
Nachhaltigkeitsberichte folgen in der Regel einer strikten Gliederung: hier der journalistische Teil, die "Message", und dort Daten und Fakten. Wie sinnvoll diese Gliederung ist, soll am Beispiel des Otto Versands diskutiert werden. Ziel der Arbeitsgruppe ist es, Formen und Medien der Berichterstattung herauszuarbeiten, die für Zielgruppen und Unternehmen gleichermaßen attraktiv sind.

Arbeitsgruppe 3
Glaubwürdigkeit: Eine Frage von Inhalten und Zahlen?
Fallbeispiel Telekom
Dr. Ignacio Campino und Lutz Schriever, Deutsche Telekom AG; Christoph Keese, Financial Times Deutschland; Dr. Paschen von Flotow, European Business School Oestrich Winkel. Moderation: Ellen Frings, ifeu
Nachhaltigkeitsberichte und die Börse - am Beispiel der Telekom wird dieser Zusammenhang in der Arbeitsgruppe thematisiert. Als größtes Unternehmen im DAX richtet sich der Konzern mit seinem Nachhaltigkeitsbericht in erster Linie an das Börsenumfeld. Das Ziel: die Schritte der Telekom auf dem Weg zur Nachhaltigkeit glaubwürdig darzustellen - zunächst nur mit wenigen "fundierten Fortschrittsdaten". Diskutiert wird, inwieweit dies der Deutschen Telekom gelingt.

15.15 Kaffeepause

15.45 Plenum
Der Nachhaltigkeitsbericht: Ein Konzept für die Zukunft?
Plenardebatte mit einleitenden Statements von Rainer Rauberger (Henkel KGaA), Rainer Grießhammer (Öko-Institut), Sabine Braun (Akzente Kommunikationsberatung), Joachim Ganse (Gerling Cert)
Moderation: Christian Hochfeld, Öko-Institut

17.00 Veranstaltungsende


4i

Henkel


econsense